FDP.Die Liberalen Adligenswil

FDP. Die Liberalen
PLR. Les Libéraux-Radicaux

NeuNewsletter Juni 2010

FDP. Die Liberalen
Adligenswil
Dominique Rohner
Kehlhofrain 13
CH-6043 Adligenswil

T +41 (0)41 370 97 80
 

d.rohner@bluewin.ch
www.fdp-adligenswil.ch

                                                                                                         Adligenswil, den 26.Juni 2010

 

Newsletter zum Thema

Regionales Entwicklungskonzept 

 

Liebe Parteikolleginnen und Parteikollegen

Geschätzte Sympathisantinnen und Sympathisanten
 In diesem Newsletter gehe ich kurz auf folgende wichtige Themen ein:
- Vernehmlassung zum Räumlichen Entwicklungskonzept
- Aussagen des Gemeinderates in der NLZ zum Thema Tempo 30 im Dorfzentrum

1. Einleitung
Mit der Revision des bestehenden Bau- und Zonenreglements werden die entscheidenden Weichen für die künftige Entwicklung von Adligenswil gestellt. In einer ersten Phase hat die Gemeinde zusammen mit spezialisierten Büros als Grundlage das Räumliche Entwicklungskonzept (früher: Siedlungsleitbild) erarbeitet. Darin wird aufgezeigt , wo und wie sich die Gemeinde in den nächsten 15 Jahren entwickeln soll. Neben dem Schwerpunkt Siedlungsentwicklung werden auch die Aspekte Landschaft und Verkehr einbezogen.

2. Vernehmlassung zum Räumlichen Entwicklungskonzept (REK)
Alle Haushalte haben anfangs Juni einen Flyer mit den wesentlichen Aussagen des REK und zudem einen Fragebogen erhalten. Die Gemeinde informierte die Bevölkerung zudem am Abend des 9. Juni. Interessenten können auch den ausführlichen und informativen Bericht (53 Seiten) bei der Gemeindekanzlei verlangen oder aus dem Internet herunterladen (www.adligenswil.ch).
Unser Vorstand hat sich am 22. Juni von Arthur Vogt, der Mitglied der Planungskommission ist, informieren lassen und ein erstes Mal über den Bericht REK diskutiert.Wir begrüssen die mit 10 % Bevölkerungszuwachs angestrebte massvolle Entwicklung. Auch die geplante Ergänzung der bestehenden Bauzonen in den Wohnquartieren erachten wir als sinnvoll. Es werden Baulandparzellen an sehr schönen Hanglagen erschlossen werden, die für individuelles Wohnen bestens geeignet sind. Für die Erschliessung müssen keine grossen Strassenprojekte realisiert werden. Zudem werden die heutigen Quartiere nicht miteinander verbunden, so dass sie nicht unter Durchgangsverkehr leiden müssen.
Mehr Knacknüsse stellen sich bei der Frage des Verkehrsregimes im Zentrum. Es muss dabei eine ausgewogene Lösung zwischen den berechtigten Interessen der verschiedenen Strassenbenützer (Fussgänger, Radfahrer, ÖV, motorisierter Verkehr) gefunden werden. Persönlich stehe ich einem Tempo 30 - Regime zwischen Obmatt- und Witzbüelkreisel skeptisch gegenüber; immerhin handelt es sich hier um Durchgangsstrassen. Allerdings muss sicher etwas zum Schutze der Fussgänger und Kinder zwischen Obmattkreisel und Einmündung Sackhof (beim Migros) gemacht werden. Mit diesen schwierigen Fragen wird sich der Vorstand im August noch näher befassen.
Die Vernehmlassungsfrist dauert bis Ende August. Angesichts der Sommerferien, die bereits vor der Türe stehen, verzichten wir auf eine separate Parteiversammlung oder einen speziellen Informationsabend. Die Parteileitung wird eine vom liberalen Gedankengut geprägte Vernehmlassung abgeben und Sie weiter informieren.

Wir rufen Sie auf, selber auch eine kurze Stellungnahme abzugeben. Sie müssen dafür keinen grossen Aufwand betreiben, sondern können einfach den zugestellten Fragebogen ausfüllen und bis spätestens 31. August 2010 der Gemeinde abgeben. Sollten sie ihn nicht mehr haben, können sie ihn aus dem Internet herunterladen, bei der Gemeinde abholen oder bei mir verlangen. Je mehr Antworten die Gemeinde auch von uns liberalen Einwohner/Innen erhält, desto eher werden unsere Anliegen umgesetzt.

3. Aussagen des Gemeinderates zu Tempo 30 in der NLZ vom 24. Juni 2010
Als Attachement erhalten Sie den Artikel vom 24.6., so dass Sie wissen, worum es geht, falls Sie ihn nicht gesehen haben. Diese weder im Bericht REK noch an der Gemeindeinformation vom 9. Juni bekannt gegebene Absichtserklärung des Gemeinderates haben den Vorstand und Sie wahrscheinlich auch - gelinde gesagt - sehr überrascht!  Wir haben sofort mit einem Leserbrief reagiert. Da wir nicht wissen, ob und wann er publiziert und ob er nicht noch gekürzt wird, drucken wir ihn nachfolgend ab. Er ist bewusst „sachlich“ und nicht emotional formuliert, zeigt aber deutlich unsere Verärgerung über diese Informations- und Kommunikationskultur:

Tempo 30 in Adligenswil ? - eine verunglückte Kommunikation
Die Bürgerinnen und Bürger von Adligenswil werden beim Lesen des Artikels in der NLZ vom 24. Juni über die Absicht des Gemeinderates, im Dorfzentrum Tempo 30 einzuführen, gestaunt haben.

Vor 2 Wochen informierte die Gemeinde an einem Abend die Bevölkerung über das Regionale Entwicklungskonzept (früher Siedlungsleitbild genannt). Es ging nicht nur um die Siedlungsentwicklung, sondern auch um die wichtigen Aspekte Landschaft und Verkehr. Es wurden dabei generelle Ausführungen gemacht, dass man eine allfällige Einführung einer Temporeduktion prüfe und dass der Durchgangsverkehr siedlungsverträglich ausgestaltet werden soll. Dies ist auch im ausführlichen Bericht und in der Kurzversion enthalten, die in alle Haushalte verteilt wurde. Nirgends ist aber festgehalten, dass sich der Gemeinderat bereits ganz konkret für die Strategie Tempo 30 im Dorfzentrum entschieden hat.

Dies ist in einer fortschrittlichen Gemeinde, die auf ihre offene Kommunikation zu Recht stolz ist, schon sehr erstaunlich. Der Gemeinderat weiss zweifellos, dass eine solche Aussage hoch emotionale Reaktionen provoziert. Warum wurden wir nicht an der Gemeindeinformation offen über die Absichten informiert? Warum steht auch im ausführlichen Bericht nicht, was der Gemeinderat konkret will? Warum hat man den nachfragenden Medien nicht gesagt, dass der Gemeinderat vor dem Ende der Vernehmlassungsfrist keine Aussagen zu diesem Thema macht?

Der Bericht enthält viele interessante Punkte und Aspekte, die ebenfalls analysiert und diskutiert werden sollen. Die FDP. Die Liberalen Adligenswil wird sich in ihrer Vernehmlassung eingehend mit den Fragen um das Verkehrsregime im Dorfzentrum auseinandersetzen. Dabei werden wir die Interessen aller Betroffenen (Fussgänger, ÖV, Radfahrer und Motorfahrzeuge) berücksichtigen. Wir hoffen, dass möglichst viele Adligenswiler/Innen vom Vernehmlassungsrecht Gebrauch machen und den zugesandten Fragebogen ausfüllen. Wir hoffen insbesondere auch, dass die verunglückte Kommunikation einmalig ist. Die sachliche Diskussion über die wichtigen Fragen der Verkehrsgestaltung im Dorfzentrum darf jetzt nicht von Polemik und vorgefassten Meinungen getrübt werden.
Im Sinne der von uns gepflegten und auch von der Gemeinde erwarteten offen Kommunikation haben wir den Leserbrief auch dem Gemeinderat zugestellt.

Wir bitten Sie nochmals, an einem schönen Sommerabend - vielleicht bei einem guten Glas Wein - den Flyer hervor zunehmen und den Fragebogen der Gemeinde auszufüllen !
Wir wünschen ihnen erholsame und sonnige Sommerwochen und freuen uns, Sie an einem der Anlässe zur Adliger 767 - Jahrfeier im September zu sehen.

Freundliche Grüsse

FDP. Die Liberalen Adligenswil

Dominique Rohner
Ø vgl. auch unsere Homepage unter www.fdp-adligenswil.ch

Beilage:
Artikel NLZ vom 24. Juni zum Tempo 30 im Dorfzentrum 


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NeuGV und Parteiversammlung 2010

Rückblick auf die GV und die Parteiversammlung vom 4. Mai 2010

Wahl in den Vorstand
Als Nachfolgerin für den zurücktretenden Kassier, Paul von Deschwanden,
ist Heidy Knüsel Zeller in den Vorstand gewählt worden. Heidy Knüsel ist
verheiratet, hat 2 Kinder, ist im Staatsarchiv Luzern verantwortlich für die
gesamte Bibliothek und wohnt seit 1990 in Adligenswil. Wir danken Paul von Deschwanden für sein Engagement im Vorstand ! Er hat sich als dipl. Wirtschaftsprüfer immer für gesunde Fianzen eingesetzt und uns auf die
schwachen Punkte im Gemeindebudget und in der Rechnung aufmerksam
gemacht.

Ersatzwahl in die Planungskommission
Peter Spieler hat nach 14 Jahren seinen Rücktritt aus der sehr wichtigen und arbeitsinten-siven Planungskommission erklärt. Er hat  zusammen mit den anderen FDP-Mitgliedern immer darauf geachtet, dass die Planung im liberalen Gesit vorgenommen wird. Wir danken Peter Spieler für seine langjährige und grossen Einsatz.

Als neues FDP-Mitglied hat die Parteiversammlung das langjährige Mitglied Peter Emch nominiert. 

Gemeinderechnung 2009
Die Gemeinderechnung schliesst statt mit einem budgetierten Defizit von CHF 995‘000.00 mit einem erfreulichen Ueberschuss von CHF 266‘000.00 ab.

Trotz dieser erfreulichen Zahlen sieht die Parteiversammlung darin keinen Grund zur Euphorie. Im Richtlinienprogramm 2008-2012 hat sich der Gemeinderat das Ziel gesetzt, den Steuerfuss unter das Mittel der Agglomerationsgemeinden zu senken. Davon sind wir nach wie vor weit entfernt, wie aus der nachfoldenden Aufstellung ersichtlich ist:

Steuerfüsse Agglomeration Luzern (Stand 2010) 

Meggen

0,92

Weggis

1,40

Horw

1,60

Luzern

1,75

Vitznau

1,75

Greppen

1,85

Udligenswil

1,90

Kriens

1,90

Adligenswil

1,95

Ebikon

1,95 (geplant für 2011: 1,90)

Root

1,95

Buchrain

2,00

Meierskappel

2,25

Ø aller Gemeinden   1,8

Viele der umliegenden Gemeinden haben den Steuerfuss in den letzten Jahren senken können, unser Steuerfuss wurde letztmals 2003 auf das heutige Niveau von 1,95 Einheiten gesenkt. Es bleibt also noch einiges zu tun. Die Parteiversammlung beantragt einstimmig, die Gemeinderechnung 2009 zu genehmigen. (10.05.2010) 

NeuAusflug zur Bäckerei Brunner

 

 

FDP Adligenswil:

Bäckerei Brunner - KMU als Stütze unserer Wirtschaft

Der diesjährige Frühjahrsausflug führte die Mitglieder der FDP.Die Liberalen zur Bäckerei Brunner nach Dierikon, zu der Bäckerei, die Adligenswil mit feinen Backwaren beliefert. Das Gebäude der Bäckerei, dessen Geschichte bis ins Jahr 1548 zurück verfolgt werden kann und das sich seit fünf Generationen im Besitz der Familie Brunner befindet, liegt im historischen Ortskern von Dierikon. Es beherbergt nicht nur das Wohngebäude und die Bäckereiräumlichkeiten, sondern auch eine Mühle, deren Maschinen seit fast 500 Jahren rattern, angetrieben durch Turbinen, die wiederum durch den nahe gelegenen Götzentalbach gespeist werden. Die Mühle unter der Leitung von Thomas Brunner ist über vier Stockwerke verteilt und vermahlt jährlich 1000 Tonnen Weizen aus der Region.
Josef Brunner, Besitzer der Bäckerei, ist Hauptabnehmer seines Bruders und legt sehr viel Wert darauf, alle seine Produkte mit Rohstoffen aus der Region und von Grund auf selbst zu produzieren. Nachdem er die vielfältigen Geräte erklärt und viele Fragen beantwortet hatte, durften sich die Mitglieder der FDP in der geräumigen Backstube als Bäcker versuchen. Aus vorbereitetem Teig produzierten die Teilnehmer mit Begeisterung Zöpfe und Osterhasen.
Zum Abschluss liessen die Mitglieder bei einem gemeinsamen Abendessen und angeregten Diskussionen im Restaurant Dörfli, das ebenfalls von der
Familie Brunner geführt wird, den interessanten Abend ausklingen.
Mit über einem Dutzend Mitarbeitern allein in der Bäckerei in Dierikon gehört der Betrieb zu den für unsere Region typischen KMU. Es sind solche Familienbetriebe, welche auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu ihren Mitarbeitern stehen. Politiker aller Stufen sind gut beraten, zum Fundament unsere Wirtschaft Sorge zu tragen. Dazu gehört unter anderem auch der Abbau der Bürokratie für diese Betriebe.

Nächster Termin:
4. Mai 2010, 20.00 Uhr im Zentrum Teufmatt: Partei- und Generalversammlung FDP

Die Liberalen Adligenswil
Petra Waser

P.S.
Fotogalerie in der linken Spalte zeigt die Fotos vom Ausflug

 

 

  (17.03.2010) 

NeuWebsite: NEIN zum unnötigen Gesellschaftsgesetz